1623 wurde das Kurfürstentum Bayern ins Leben gerufen, aus dem später im Jahre 1806 das Königreich Bayern wurde, wobei der bayerische Kurfürst Max Joseph aus der Dymastie der Wittelsbacher vom französichen Kaiser Napoleon zum ersten Herrscher des Königreichs Bayerns ernannt wurde. Auf seinem Regierungsprogramm standen die Eingliederung neuer Gebiete in das ehemalige Kurfürstentum Bayern mit dem entsprechendem Wachstum der bayerischen Bevölkerung um schwäbische und fränkische Volksgruppen, während gleichzeitig die Reformpolitik und die Entwicklung zum Verfassungsstaat voran kamen, bis Max I. 1825 aus dem Leben schied worauf sein Sohn die Nachfolge als König Ludwig I. antrat.
Ludwig I. bemühte sich um das kulturelle und künstlerische Ansehen seiner Landeshauptstadt München und dankte erst 1864 wegen einer Affäre mir Lola Montez ab. Ihm folgte Ludwig II. auf den bayerischen Thron.
Allerdings musste er, nachdem Bayern im Preussisch-Österreichischen Krieg 1866 die Seite Österreichs eingenommen hatte und dies Allianz eine völlige Niederlage erlitten hatte, einen Vertrag mit Preussen unterzeichnen, in dem die Unabhängigkeit Bayerns aufgegeben werden musste.
Danach trat Bayern 1870 ins neue Deutsche Reich ein, ohne deshalb auf eine eigene Armee, eine eigene Eisenbahn und einen eigenen Postbetrieb verzichten zu müssen. Die bayerischen Könige verloren dabei ihre polititische Macht und behielten nur ihre Titel und ihr diplomatisches Corps bei.
Ebenso wurde im Jahre 1868 König Ludwig II als "Märchenkönig" . von der bayerischen Regierung seines Amtes enthoben. Wenig später bestieg der geisteskranke König Otto I. den bayerischen Thron, ohne seine Regierungsgeschäfte wahrmehmen zu können. Diese wurden zwischen 1886 und 1912 vom Prinzregenten Luitpold geleitet, wonach sein Sohn als Ludwig III. an die Macht kam, die er behielt, bis 1918 das Ende der Monarchie und der Beginn des Freistaats Bayern ausgerufen wurde.
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